Montag, 18. Juli 2016



Derzeit betreue ich für den JMD über 4 Wochen Flüchtlinge aus Afghanistan und dem Irak. Sogar eine kleine Familie ist dabei, mit einem Baby, einem kleinem süßen Jungen 6 J. und einem strahlendem Töchterchen von 10 Jahren. Sie ist der kleine Star in der Gruppe, besucht eine 3. Klasse mit einem bestem Zeugnis. Sie ist eine überaus Intelligente, somit eine kleine Dolmetscherin für mich. Nach 5/6 Monaten versteht sie viel und übersetzt. Das macht es mir viel einfacher. 

Das gesamte Team ist lernwillig, neugierig und einfach klasse. Deren Motivation ist unbeschreiblich hoch. Alle wollen unbedingt lernen und auch arbeiten.
Doch nur die kirchlichen und privaten Initiativen helfen hier wirklich. Sie sind nicht für einen Deutschkursus zugelassen. Wer mag das begreifen? Ich nicht. Das macht traurig!

Wenn mir diese „kleine Prinzessin“ von dieser schrecklichen Flucht über Pakistan, Türkei, über Hunger und Durst, über die Schlauchbootüberfahrt, Balkanroute berichtet, schaudert es mich.
Was mussten diese Menschen erleben, mitmachen, leiden, bis sie endlich das so gelobte Deutschland erreichten.
Keiner nimmt diese Strecke des Todes auf sich ohne Grund.

Bitte lebt Empathie, öffnet Eure Herzen für diese heimatlosen, hilfesuchenden Menschen. Sie hatten Gründe, genau uns aufzusuchen. 
Sicher gibt es schwarze Schafe darunter. Doch die Vielzahl will Einsatz zeigen, ehrlich und aufrichtig.
Ich habe diesen guten Eindruck und möchte weiter helfen. Ich bin glücklich, wenn ich ein ganz klein wenig meinen Einsatz der Hilfe beweisen darf. Diese Menschen sind Moslems, doch sie wünschen nur den Frieden, nichts mehr und nichts weniger. Nicht alle Moslems sind die Bösen. Die Letzteren finden wir überall. Derzeit gibt es zu viel Morde und einfach Böses, und das ist verachtenswert!

Ich freue mich und bin dankbar, diese Leute zu kennen, besser kenneanzulernen.
Helfen hilft und schenkt Freude für sich selbst!